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Unsere Firmengeschichte seit 1857Bei Lotz geht Tradition mit dem Fortschritt Hand in Hand
Handwerklicher
Dienstleistungsbetrieb und Fachgeschäft
Es war am 25.Juli 1857, als Heinrich Lotz im "Landgräflich Hessischen Amts- und Intelligenzblatt für das Amt Homburg" die Eröffnung seiner Werkstatt im Hintergebäude des Anwesens Obergasse 89 dem geschätzten Publikum bekannt gab und sich für die Ausführung "aller Arten von Bauarbeiten, Verzierungen an Lusthäusern, Kandeln usw. in Blech, Messing, Neusilber und Zink sowie zur Anfertigung von Reparaturen aller Arten von Lampen" empfahl. Dem Firmengründer Heinrich Lotz, dem kurz zuvor mit landgräflichem Edikt nach bestandener gesetzlichen Prüfung die Meisterwürde als Spengler und Lackierer zuerkannt worden war, muß ein sehr fleißiger und fortschrittlicher Mann gewesen sein, der seine Chance zu nutzen Verstand. Homburg erlebte in jenen Jahren dank der Spielbankgründer Blanc einen starken Auftrieb als Spiel- und Badeort. So umfaßte die am 15. April 1866 im "Amts- und Intelligenzblatt" veröffentlichte Liste der in der Woche vom 7.-14. April angereisten Fremden über 300 Namen aus fast allen europäischen Ländern und selbst aus dem fernen Amerika. In der Gäste- liste wimmelte es nur so von Fürsten-, Grafen und anderen Adelstiteln und hinter zahlreichen Namen konnte man den Vermerk "mit Dienerschaft " lesen. Solch illustre Gäste stellten natürlich auch hohe Ansprüche an die Ausstattung ihrer Herbergen und hierauf, wie auch auf die sonstigen Bedürfnisse der erlauchten Gäste hatte sich offenbar Heinrich Lotz besonders eingestelt. So konnte man von ihm in derselben Ausgabe des Amts- und Intelligenzblattes, in dem die eben zitierte Fremdenliste erschienen war, eine "Geschäftsempfehlung des Spenglermeisters Heinrich Lotz lesen, die ein erstaunlich breites Angebot umfaßte:
" Der Unterzeichnete empfiehlt sein Lager in Water - Closets bester Konstruktion aufs Beste. Anlegung von Gas - und Wasserleitungen, Wasserstein-Verschlüssen und Pissoirs, Gaslampen und Lüstres zu Fabrikpreisen, Badewannen aller Art". Doch damit nicht genug. Heinrich Lotz pries in seiner Anzeige auch seine "Irrigateurs, Clysopompen, Hydroclysen, Zinn- und Gummiclystierspritzen aller Art an, ferner "Badespeculums, Nasen- und Augendouchen, Respirators, Bettflaschen und Bettpfannen". Aber auch mit Vogelkäfigen, Wassereimern und - kannen, Fußwärmern, Luftkisten und mancherlei "lackierten und unlackierten Blechwaren" konnte Heinrich Lotz seinen Kunden dienen und höchsten Ansprüchen genügten seine "Service in Britannia-Metall, Plaqué, Bronze, Neusilber oder Messing". Natürlich wurden von dem Handwerksmeister auch "Dachdeckereien mit Zink etc. sowie alle in mein Fach einschlagende Arbeiten pünktlich besorgt" Heinrich Lotz hatte also wenige Jahre nach der Firmengründung neben seiner Spenglerwerkstatt auch ein wohlsortiertes Fachgeschäft.
Und als Adresse las man unter jener Anzeige nicht mehr das Hintergebäude in der Obergasse, sondern "Louisenstraße neben der Post". Die Gründungswerkstatt hatte nur von 1857 bis 1862 dem strebsamen Handwerksmeister genügt, dann zog er mit ihr in das Anwesen Louisenstraße 38 um, und 1865 konnte er bereits das Haus Louisenstraße 61 ¼ gegenüber dem Kurhaus erwerben und sein Fachgeschäft, hinter dem sich die neue Werkstatt befand , "in Bester Lage" einrichten. Hier hatte dann auch Heinrich Lotz in seinem Sohn Friedrich-Ludwig einen würdigen Nachfolger, der das väterliche Erbe weiter ausbaute und um die Jahrhundertwende neben elektrischen Installationen den traditionellen Dienstleistungsumfang der Firma Lotz sogar auf "Haustelegraphen und Telephone " ausdehnte. Als er 1919 starb, wirkte bereits sein Sohn Heinrich in dem Betrieb und führte ihn nun in der dritten Generation weiter. Auf den Enkel des Firmengründers warteten schwere Jahre. Mit dem 1. Weltkrieg hatte auch der Glanz und die hohe Wirtschaftskraft Homburgs als Weltbad geendet, die über viele Jahrzehnte auch für die Firma Lotz Säulen des Erfolges waren. Doch Fleiß und Geschick brachten Heinrich Lotz, der natürlich entsprechend der Familientradition auch die Spenglermeisterprüfung abgelegt hatte, über die schwerste Zeit. Und als es gerade wieder aufwärts ging, gab es abermals Krieg, der für die Firma Lotz besonders hart endete: Im März 1945 versank bei dem Bombenangriff auf Bad Homburg mit dem Kurhaus und den Gebäuden rund um die Post auch das Haus Lotz in Schutt und Asche. 1946 gab es dann in einer Wellblechhütte auf dem Nachbargrundstück einen neuen Anfang. Unter primitiven Verhältnissen wurde bei Werkzeug- und Materialmangel der Werkstattbetrieb wieder aufgenommen.
Dabei wurden wahre handwerkliche Kunststücke mit oft schon wertlos erscheinendem Altmaterial vollbracht. Langsam ging es wieder aufwärts, doch die schweren Zeiten waren an der Gesundheit von Heinrich Lotz nicht spurlos vorübergegangen.
Aber die vierte Lotz-Generation war auch dem Spenglerhandwerk treu geblieben, und so konnte 1955 Heinz Lotz und seine Frau Lieselotte seinen kranken Vater in der Firmenleitung ablösen. Zu tun gab es für den Handwerksbetrieb nun genug, sogar soviel, daß Heinz Lotz manchmal nicht wußte, wie er alles schaffen sollte. Mit wachsenden Aufträgen wurde aber die räumliche Enge des Betriebes immer bedrückender. Heinz Lotz gab das Grundstück gegenüber dem Kurhaus , das nach der eingeleiteten neuen Stadtentwicklung auch nicht mehr der richtige Standort für Werkstatt und Lager war, auf, und erwarb durch das kluge Verhandlungsgeschick seiner Frau Lieselotte das Anwesen Louisenstr. 116-118 . Mitte der sechziger Jahre zog er in den auf dem Grundstück Louisenstraße 116-118 errichteten Neubau an der Ecke Wilhelm-Meister-Straße um. Bei der Planung dieses Gebäudes hatte bereits der Gedanke Pate gestanden, auch die vom Urgroßvater vor einem Jahrhundert eingeleitete Entwicklung zum Fachgeschäft wieder aufleben zu lassen. Kontinuierlich wurde der Dienstleistungsumfang des Handwerksbetriebes in dieser Richtung erweitert. Was Heinrich Lotz vor 125 Jahren begonnen hatte, ist inzwischen auch für seinen Ur-Urenkel Wolfgang Lotz, die 5.Generation, zur Lebensaufgabe geworden. 1973 hat er nach gründlicher Ausbildung im Heizungsbau- und Installationshandwerk die Meisterprüfung abgelegt, und seit 1978 teilte er sich mit seinem Vater die Verantwortung für das traditionsreiche Familien- unternehmen, in dem natürlich- wie es in der Familie Lotz schon immer war, auch beider Ehefrauen "ihren Mann stehen" Am 1.Oktober 1980 wurde in der Louisenstraße 118 ein Fachgeschäft für Küchen- und Bädereinrichtungen mit zwei Schaufenstern und der über 2 Stockwerke ausgedehnten Ausstellungsfläche eröffnet. Hier konnte nun den Kunden Küchen und Bäder betriebsfertig montiert präsentiert werden, dazu viele Gas- und Elektrogeräte bis hin zu Wasch- und Spülmaschinen. Alles aus einer Hand - das bedeutete schon damals bei Lotz Beratung, Planung, maßgerechte Lieferung und Montage, aber auch über die Fertigstellung hinaus erforderliche Wartungs- und Reparaturdienste. Das ist eben der Vorteil, den die ideale Kombination von Fachgeschäft und Handwerksbetrieb zu bieten hat. Wesentlich hängt die Leistungsfähigkeit eines Handwerks- und Dienstleistungsbetriebes mit so breitem Spektrum aber auch von der Qualität der Mitarbeiter ab. In der Firma Lotz sind es ein rundes Dutzend, von denen die meisten unter dem Begriff "langjährige Mitarbeiter" einzu- stufen sind. Seit 1988 führte Wolfgang Lotz als alleiniger Geschäftsführer mit seiner Frau Brigitte die Firma.
Unsere Solarprojekte
1998 wurde aufgrund des größeren Bedarfes an Bürofläche die Spenglerwerkstatt, also die Werkstatt für die Blecharbeiten in die Obergasse ausgelagert, also fast an den Gründungsort 1857 von Heinrich Lotz. Dadurch entstanden Freiflächen, die für die Büroerweiterung notwendig waren. Um den Herausforderungen des neuen Jahrhunderts gewachsen zu sein, hat sich Wolfgang Lotz und seine vor allem in der Badplanung und Beratung sowie in allen Bereichen des Bürobetriebes mitarbeitenden Ehefrau Brigitte Lotz einiges vorgenommen: 2000 Der Ausstellungsbereich ist von November `99 bis Juli 2000 auf über 350 qm erweitert worden, es entstand eine völlig neu gestaltete Ausstellung mit vorgebauter Schaufensterfront sowie einem Wellness-Studio in Funktion imTiefgeschoß. Hier kann der Kunde völlig abgetrennt und ungestört die verschiedenen Whirlpool-, Dampfbad- und Saunasysteme ausprobieren. Ein Umkleideraum und ein Schmink- und Frisierplatz, Handtücher und Bademäntel stehen dem Kunden zur Verfügung. Im Erdgeschoß entstand neben 21 Ausstellungskojen ein hochwertiges Marmorbad sowie ein Duschtempel in Funktion. Eine Abhol- und Ersatzteiltheke und ein abgetrennter Bereich für Besprechungen und Planungen wurde eingerichtet. Über Computer können die verschiedensten Gestaltungsmodule für eine Badplanung angesehen werden und in eine 3-D-Computerplanung eingebracht werden. Dies ermöglicht dem Endkunden bereits seine ausgewählten Produkte und Fliesen in seinem Original- Grundriss bereits vor Ausführung bildlich zu sehen . 2000 Christian Lotz , die 6.Generation in direkter Familiennachfolge , hat nach 2 kompletten Berufsausbildungen seit 1993 auch seine 2 Meisterprüfungen als Gas- Wasser Installateurmeister sowie als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeisters absolviert 2001 Die Lotz GmbH Sanitär- Heizung- Bäder- und Wellness Studio eröffnet seine 1. Internetseite und ist somit weltweit präsent und verkauft seit dem auch Produkte und Leistungen deutschlandweit , Europa- und weltweit . Seit dem 1.10.2005 ist Christian Lotz offiziell, eingetragener 2. geschäftsführender Gesellschafter der Lotz GmbH neben seinem Vater Wolfgang Lotz . 2006 Die Lotz GmbH Sanitär- Heizung- Bäder und Wellness Studio wird als " 1 A Fachhandwerker 2006 " vom Markt Intern Verlag Düsseldorf für sein herausragendes Leistungs- und Service Angebot gegenüber dem Endkunden ausgezeichnet. das Firmengebäude in der Louisenstraße vor und nach der Hausfassaden Sanierung 2007 2007 Das Jubiläumsjahr = 150 Jahre Qualität und Kompetenz ! Der vorläufige Höhepunkt einer einzigartigen Firmengeschichte mit 6. Generationen in direkter Familiennachfolge . Mit einem hoch engagiertem Team mit insgesamt 14 Personen , immer auf dem neusten Stand der Technik und Trends im Bad- und Heizungssektor steht die Lotz GmbH mehr denn je Ihren Kunden in Punkto Service und Leistung zur Verfügung. Zudem wurde mit Lukas Diego Lotz die 7. Lotz Generation im Jahre 2005 geboren , vielleicht tritt er auch in die Fußstapfen seiner männlichen Vorfahren. So gerüstet und aufgestellt steht dem Fortbestand des im Jahre 1857 gegründeten Betriebes der Familie Lotz nichts mehr im Wege und die Zukunft kann kommen. Juni 2007 Die Lotz GmbH Bäder und Wellness Studio wird auch im Jahr 2007 als " 1 A Fachhandwerker 2007 " für Ihr besonderes Leistungsangebot ausgezeichnet Damals wie auch heute lautet unser Motto:
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